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So führen Sie einen Website-Audit durch: Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung

Alles, was Sie über Website-Audits wissen müssen — was zu prüfen ist, wie man Probleme priorisiert und wie man Erkenntnisse in umsetzbare Verbesserungen umwandelt.

28. Januar 20264 min read

Ein Website-Audit ist eine umfassende Analyse der Performance, SEO, Barrierefreiheit und technischen Gesundheit Ihrer Website. Richtig durchgeführt, deckt er die Probleme auf, die Ihre Website zurückhalten, und gibt Ihnen eine klare Roadmap für Verbesserungen.

Warum Sie regelmäßige Website-Audits benötigen

Websites verschlechtern sich mit der Zeit. Neue Inhalte werden ohne Einhaltung von SEO-Best-Practices veröffentlicht, Drittanbieter-Skripte verlangsamen die Website, Abhängigkeiten veralten und die Anforderungen von Suchmaschinen ändern sich. Ein Audit alle 1–3 Monate hält alles im Griff.

Anzeichen dafür, dass Sie jetzt einen Audit benötigen:

  • Der organische Traffic ist unerwartet gesunken
  • Neue Seiten werden nicht indexiert
  • Ihre Website wirkt im Vergleich zu Wettbewerbern langsam
  • Sie haben kürzlich auf eine neue Plattform migriert
  • Sie bereiten sich auf einen größeren Relaunch vor

Die 5 Bereiche eines vollständigen Website-Audits

1. Performance-Audit

Was zu prüfen ist:

  • Core Web Vitals (LCP, CLS, INP)
  • Time to First Byte (TTFB)
  • Gesamtseitengröße und Anzahl der Anfragen
  • Render-blockierende Ressourcen
  • Bildoptimierung

Wichtige Werkzeuge: Google PageSpeed Insights, Chrome DevTools Performance-Tab, Krokanti Audit

Was "gut" bedeutet:

  • LCP < 2,5 Sekunden
  • CLS < 0,1
  • INP < 200 ms
  • Gesamtseitengröße < 1,5 MB
  • TTFB < 600 ms

2. SEO-Audit

Was zu prüfen ist:

  • Meta-Titles und -Descriptions (eindeutig, korrekte Länge)
  • H1-Tags (ein pro Seite, enthält primäres Keyword)
  • URL-Struktur (beschreibend, durch Bindestriche getrennt, keine Parameter)
  • Canonical-Tags (kein Duplicate Content)
  • robots.txt (blockiert nicht versehentlich wichtige Seiten)
  • XML-Sitemap (aktuell, in der Search Console eingereicht)
  • Interne Verlinkungsstruktur (wichtige Seiten innerhalb von 3 Klicks)
  • Strukturierte Daten (JSON-LD-Schemas)

3. Barrierefreiheits-Audit

Was zu prüfen ist:

  • Alt-Text auf allen bedeutsamen Bildern
  • Farbkontrastverhältnisse (4,5:1 für normalen Text)
  • Formular-Labels und Fehlermeldungen
  • Tastaturnavigation (ist die gesamte Website per Tab navigierbar?)
  • Fokus-Indikatoren (beim Tabben sichtbar)
  • Semantisches HTML und ARIA-Verwendung

Ziel: WCAG 2.1 Level AA-Konformität

4. Sicherheit und Best Practices

Was zu prüfen ist:

  • HTTPS (alle Seiten, keine gemischten Inhalte)
  • Sicherheits-Header (CSP, X-Frame-Options, HSTS)
  • Veraltete Abhängigkeiten (npm audit, Dependabot)
  • Keine sensiblen Daten im Quellcode oder clientseitigem JS
  • CORS-Konfiguration

5. Inhalts-Audit (manuell)

Was zu prüfen ist:

  • Seiten mit dünnem Inhalt (unter 300 Wörter ohne klaren Zweck)
  • Duplizierte oder nahezu duplizierte Inhalte
  • Veraltete oder ungenaue Informationen
  • Fehlende oder qualitativ schlechte Meta-Descriptions
  • Interne Links zu 404-Seiten

Wie man Probleme priorisiert

Nicht alle Probleme sind gleichwertig. Verwenden Sie dieses Framework zur Priorisierung:

Schweregrad-mal-Impact-Matrix

SchweregradImpactPriorität
KritischSeite mit hohem TrafficSofort beheben
KritischSeite mit niedrigem TrafficDiese Woche beheben
WarnungSeite mit hohem TrafficIn diesem Sprint beheben
WarnungSeite mit niedrigem TrafficIn den Backlog aufnehmen
InfoBeliebigSchön zu haben

Die 80/20-Regel

Bei den meisten Websites entstehen 80 % der Performance- und SEO-Gewinne durch die Behebung von 20 % der Probleme. Fokussieren Sie sich auf:

  1. Core Web Vitals-Fehler (direktes Rankingsignal)
  2. Fehlende oder falsche Meta-Daten auf Seiten mit hohem Traffic
  3. Defekte Links und 404-Fehler
  4. Sicherheitsprobleme

Audit-Erkenntnisse in eine Roadmap umwandeln

  1. Audit-Ergebnisse exportieren (CSV oder PDF) zur Weitergabe an das Team
  2. Probleme kategorisieren nach Bereich (Performance, SEO, Barrierefreiheit) und Schweregrad
  3. Aufwand schätzen für jede Behebung (schneller Gewinn vs. größere Überarbeitung)
  4. Verantwortung zuweisen — wer ist für welchen Bereich zuständig?
  5. Fristen setzen — kritische Probleme in 1 Woche, Warnungen in 1 Monat
  6. Folgetermin planen — nach 4 Wochen erneut auditieren, um den Fortschritt zu messen

Automatisierte vs. manuelle Auditierung

Automatisierte Werkzeuge (wie Krokanti Audit) eignen sich hervorragend für:

  • Technische Probleme im großen Maßstab aufspüren
  • Konsistente, wiederholbare Prüfungen
  • Verbesserungen im Zeitverlauf verfolgen
  • Spezifische, umsetzbare Empfehlungen per KI erhalten

Manuelle Überprüfung ist weiterhin notwendig für:

  • Bewertung der Inhaltsqualität
  • UX- und Conversion-Rate-Optimierung
  • Wettbewerbsanalyse
  • Fehler in der Geschäftslogik

Der beste Ansatz: Zuerst automatisierter Audit für das schnelle Gesamtbild, dann manuelle Untersuchung der kritischsten Probleme.


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